What3Words

Die App what3words hat jedem 3m x 3m großen Quadrat auf der Welt eine einmalige Kennung gegeben, die aus drei Worten besteht und sich nie ändern wird, egal ob dort ein Gebäude steht, dieses abgerissen wird oder eine Straße gebaut wird – die Dreiwortadresse. Diese können leicht gesagt und geteilt werden und sind genauso akkurat wie GPS-Koordinaten.

Wie kann man what3words in Notfällen nutzen?

Notrufnummer anrufen und folgende Schritte durchführen:

1. Kostenlose what3words-App für iOS oder Android  öffnen.

Einige Sekunden warten, bis der blaue Punkt an einer Stelle stehen bleibt.

2. Sich selbst orten
Auf   (iPhone) oder  (Android) tippen, damit das GPS des Handys den aktuellen Standort erfasst.

3. Drei Wörter nennen
Dem Mitarbeiter in der Notrufzentrale die drei Wörter vorlesen, die oben auf dem Bildschirm erscheinen.

Der Standort wird verifiziert und Hilfe kann an diese exakte Stelle geschickt werden. Hinweis: Nicht alle Notfalldienste akzeptieren Dreiwortadressen. In Notfällen sollten daher immer so viele Standortinformationen wie möglich weitergegeben werden können.

Detailliertere Infos finden Sie hier:

what3words: mit drei Wörtern Leben retten | what3words

Rauchmelder

Rauchmelder sind Lebensretter!

Was tun wenn er piepst?

Wenn der Rauchmelder Alarm schlägt, dann bleiben meistens nur 120 Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen.

Doch auf was muss man dabei achten?

Denken Sie an Schlüssel und Handy. Am besten bereits im Vorfeld, dass diese Dinge immer griffbereit und leicht zu finden sind.

Beim Weg nach draußen schließen Sie möglichst viele Türen hinter sich. Aber Achtung nicht absperren! Das kostet uns nur viel Zeit diese wieder zu öffnen. Flüchten Sie niemals durch verrauchte Treppenhäuser. Bleiben Sie in Ihrer Wohnung und begeben Sie sich zu einem vom Feuer weit entfernten Fenster und machen sich bemerkbar. Flüchten Sie nie bei einem Brand über den Fahrstuhl. Dieser kann auch stecken bleiben! Dichten Sie wenn nötig die Wohnungstüre mit feuchten Handtüchern ab.

Rufen Sie den Notruf über die Nummer 112! Warnen Sie ebenfalls Ihre Nachbarn, durch Klingeln, Klopfen und lautes Rufen. Bringen Sie sich dabei aber nicht selbst in Gefahr! Weisen Sie die Feuerwehr ein. Wo brennt es? Sind noch Personen im Gebäude? Lauern besondere Gefahren? z.B. Gasflaschen oder weitere Hindernisse.

Können Sie noch selbst Löschversuche unternehmen? Nur unter der Bedingung, dass Sie sich nicht selbst in Gefahr bringen!

Legen Sie den Deckel auf einen brennenden Topf. Stellen Sie den brennenden Papierkorb auf die Terasse/ Balkon.

Weitere Informationen zum piepsenden Lebensretter finden Sie auf der Homepage www.rauchmelder-lebensretter.de

Notrufnummer 112

Die Nummer der Hilfe – die 112. Jeder kennt Sie. Doch was steckt dahinter?

Wo kommt man raus wenn man die Nummer wählt?

Wer die Notrufnummer im Gemeindebereich Geisenfeld wählt landet in der Integrierten Leitstelle Ingolstadt. Ein Disponent, ein speziell ausgebildeter Mensch mit Kenntnissen im Brandschutz und Rettungsdienst, nimmt den Notruf entgegen und mit Hilfe einer Eingabemaske fragt er den Anrufenden die wichtigsten Punkte ab.

Wer ruft an?

Wo ist es passiert?

Was ist passiert?

Wie viele sind Verletzt?

Warten auf weitere Fragen.

Diese Fragen kennt jedes Grundschulkind. Doch egal ob Klein oder Groß jeder muss in einem Notfall diese Fragen beantworten.

Sehr wichtig ist auch, dass Sie nicht unaufgefordert auflegen, sondern immer Warten. In bestimmten Fällen gibt der Disponent Ihnen weitere Verhaltenshinweise, z.B. eine Anleitung zur Herzdruckmassage.

Ist der Notruf kostenlos?

Ja, die Nummer 112 ist europaweit kostenlos erreichbar.

Haben Sie weitere Fragen zur Notrufnummer 112?

Hier finden sie weitere Informationen.

Sirene

Was bedeuten die Sirenenalarmsignale?

Vorwiegend in Gebieten bzw. in der Umgebung von Einrichtungen mit besonderem Gefahrenpotential werden für die Warnung der Bevölkerung auch Sirenen eingesetzt.

Bayern hat mit der Verordnung über öffentliche Schallzeichen die Bedeutung der in Bayern verwendeten Sirenensignale festgelegt. Die wichtigsten Sirenensignale sind

  • der Alarm bei Feuer und anderen Notständen, der zur Alarmierung der Einsatzkräfte der Feuerwehren dient.
    Signal: Dreimal in der Höhe gleichbleibender Ton (Dauerton) von je zwölf Sekunden Dauer, mit je zwölf Sekunden Pause zwischen den Tönen.

_ _ _ Link: Signal „Alarmierung der Feuerwehr“

Quelle: STMI-Bayern

  • der Alarm der die Bevölkerung veranlassen soll, anlässlich schwerwiegender Gefahren für die öffentliche Sicherheit auf Rundfunkdurchsagen zu achten.
    Signal: Auf- und abschwellender Heulton von einer Minute Dauer.

~ ~ ~ Link: Signal „Warnung der Bevölkerung“

Quelle: STMI-Bayern

Dieses Signal ist in Bayern nicht mehr vorgesehen und kommt daher auch nicht bei einem Probealarm zum Einsatz:

  • der Alarm der die Bevölkerung darauf hinweisen soll, dass die Gefahr nicht mehr besteht.
    Signal: Dauerton von einer Minute.

_____ Link: Signal „Entwarnung“

Quelle: IM-NRW

Welche weiteren Warnmöglichkeiten gibt es?

Zur allgemeinen Warnung der Bevölkerung greifen die Sicherheits- und Katastrophenschutzbehörden insbesondere auf folgende Mittel zurück:

Wann wird getestet?

Der Probealarm erfolgt im vierwöchigen Turnus jeden ersten Samstag des Monats. Der Probealarm wird um 11:30 ausgelöst. Die vollständige Alarmierung aller Sirenenstandorte kann im Moment bis zu 25 Minuten in Anspruch nehmen.

Warnapp NINA

Ein Blick aufs Handy und voll informiert. Das ist der Sinn von NINA.

Um die versandten Warnmeldungen empfangen zu können, wird die Warn-App NINA benötigt. Diese steht für die gängigen Smartphone- und Tablet-Betriebssysteme (iOS ab Version 8.0 und Android ab Version 4.0) in den jeweiligen App-Stores kostenlos zum Download zur Verfügung:

Neben den MoWaS-Warnungen zeigt die App auch die amtlichen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und lokale Hochwasserinformationen an. Allgemeine Notfalltipps und Verhaltenshinweise in Gefahrensituationen stehen ebenfalls zur Verfügung. Die über MoWaS versandten Warnungen werden auch an die Apps BIWAPP, PowerWarn und FF-Agent weitergeleitet. NINA kann so eingestellt werden, dass alle Warnungen für bestimmte Orte (z.B. Heimatstadt oder –landkreis) empfangen werden und/oder dass Warnungen für den aktuellen Standort des Nutzers angezeigt werden. Die Warnungen werden jeweils als Push-Benachrichtigung auf dem Startbildschirm oder in der Benachrichtigungsleiste angezeigt.

„NINA“ wird im Landkreis Kelheim als reine WarnApp vor akuten Gefährdungslagen verwendet. Das hat zur Folge, dass es längere Zeiträume geben kann, in denen keine Meldungen über die App versandt werden. Wir empfehlen, die App dennoch installiert zu lassen, denn nur mit installierter App kann der Nutzer direkt mittels Push-Benachrichtigung auf akute Gefährdungslagen hingewiesen werden. Je mehr Nutzer die WarnApp „NINA“ installiert haben, desto wirkungsvoller ist die Benachrichtigung auf diesem Weg.